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Schweißbahnen verlegen



Das Verlegen von Schweißbahnen gehört eigentlich in fachmännische Hände. Das Herumlaufen auf dem Dach kann gefährlich sein, genauso wie der Umgang mit dem Gasbrenner, der beim Verlegen von Schweißbahnen unbedingt erforderlich ist. Wagt sich der Heimwerker trotzdem an so ein schwieriges Projekt, sollte er einige wichtige Dinge beachten.

Schweißbahnen werden in der Regel zur Dachabdichtung bei Flachdächern und auch in der Bauwerkabdichtung eingesetzt. Überall dort, wo keine Feuchtigkeit eindringen soll, werden Schweißbahnen verwendet. Wenn es sich um kleine Dächer handelt, wie zum Beispiel das eines Carports, dann ist die Arbeit überschaubar. Möchte man aber ein komplettes Dach abdichten, dann sollte man sich lieber die Hilfe eines Fachmannes holen.

Um die Kosten zu senken, kann man sich auch den teuren Brenner in jedem Baumarkt ausleihen. Allerdings sollte man nicht vergessen die Gasflasche mit abzugeben, da das Geld ansonsten nicht zurück erstattet wird.  

Zunächst werden die Bahnen auf dem Carport von alten Blättern und Sand befreit. Dann müssen die Gasflasche, der Gasbrenner und die Schweißbahn auf das Dach, bevor alles losgehen kann. Schweißbahnen kann man in jedem gut sortieren Baumarkt kaufen. Natürlich wird das Dach vorher ausgemessen. Diese Schweißbahnen gibt es in der Regel in den Maßen ein Meter Breite und in fünf Meter Länge.

Anschließend sucht man sich einen Punkt, von wo aus man die Bahn ausrollt. Am Besten beginnt man in der Traufe, der Regenrinne. Der Anwender hält das Ende von der Schweißbahn vom Dach aus an der Regenrinne fest und zieht es ein bis zwei Meter quer. Wenn dieses Stück Schweißbahn dann in der Waage liegt, dann wird mit dem Brenner die eine Seite schon einmal verschweißt. Man hält also den Brenner unter dieses Stück Schweißbahn und erhitzt dieses. Das Bitumen wird dann leicht flüssig.

Von der Oberseite aus wird es dann mit den Füßen glatt gestrichen. Ist der Untergrund talkuminiert, ist es schwerer, diese Schweißbahn mit den Füßen glatt zu treten, da sich Fußspuren abzeichnen.

Wenn man spürt, dass das Bitumen zu flüssig wird, dann kommen Blasen an die Oberfläche. Wenn der Anwender dann diese erste Bahn verschweißt hat, wird die zweite Schweißbahn angelegt. Aber bitte beachten, dass die zweite Schweißbahn, die erste Schweißbahn um mindestens 15 Zentimeter überlappt. Dann wieder Stück für Stück die Schweißbahn erhitzen und festdrücken. Mit dem Fuß oder mit einem Besen.

Ein wichtiges Hinweis: Falls man nicht an einem Tag schafft alles abzudichten, dürfen die Schweißbahnen keinesfalls liegend gelagert werden. Im liegenden Zustand kann sich die Schweißbahn nicht mehr entrollen, Sie pappt zusammen.

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