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Sandkasten bauen



Einen Sandkasten selbst zu bauen, muss gar nicht schwer sein. Sicherheit und Stabilität sind die zwei wichtigsten Aspekte bei dem Bau eines Sandkastens. Der Nachwuchs soll sich schließlich nicht verletzen, sondern sein kleines Paradies unbeschwert nutzen können.

Für den Bau wird nicht unbedingt eine komplizierte oder ausgeklügelte Bauanleitung aus dem Fachbuch benötigt, denn in Jedem steckt ein Heimwerker. Bevor mit dem Bau eines Sandkastens begonnen wird, sollte eine Skizze angefertigt werden. Die verschafft den ersten Überblick.

Das Material für den Bau ist im Baumarkt erhältlich. Zusätzlich sind eine Bohrmaschine und eine Kreissäge notwendig, um es zurecht zu schneiden. Die verschiedenen Baumärkte schneiden das Holz auf Wunsch aber auch gerne zu. Das erspart Arbeit und der Sandkasten nimmt schnell Form an. Stabile Bretter aus Holz, die mit einer Wetterschutzlackierung versehen werden können, sind sehr empfehlenswert.

Zusätzlich zum Hauptmaterial Holz, werden kleine Holzwinkel oder kleine quadratische Hölzchen zum Stabilisieren der Ecken benötigt und nicht zu vergessen: Jede Menge Sand. Dieser ist in entsprechenden Fachmärkten in Hülle und Fülle erhältlich, kann aber auch vom Strand wesentlich günstiger mitgenommen werden. Vorraussetzung dafür ist selbstverständlich die Nähe zu einem solchen. Für einen großen Sandkasten, in dem mehrere Kinder Platz finden sollen, ist die „Strandsandvariante“ nicht empfehlenswert.

Ist im heimischen Garten eine passende Ecke gefunden, kann das Projekt Sandkasten starten. Für die Innenseite wird ein kürzeres Brett, für die Außenseite ein längeres Brett benötigt. Des Weiteren braucht man ein weiteres zur Abdeckung, das dem Kind als Sitzplatz dient. Eine größere Sitzfläche kann oben leicht überstehen.

Die Kanten sollten abgerundet sein, damit sich der Sprössling keinen Splitter fängt oder gar verletzt. Wer hierfür keine Schleifmaschine besitzt, der wird im Baumarkt Bretter finden, die weniger scharfe Kanten besitzen. Die Bretter lassen sich mit Winkeln an jedem Ende einfach aneinander befestigen, so dass eine Art Holzbank entsteht.

Um den Sandkasten bauen zu können, sollten vier längliche Holzbänke eingeplant werden, die jeweils am Ende an einer Ecke im 45 Grad-Winkel eine Schräge besitzen. Die Schräge muss an beiden Enden in die gleiche Richtung zeigen. An der Schräge werden die Holzbänke am Schluss mit Winkeln aneinander geschraubt, wobei mit vor gebohrten Löchern die Montage von außen einfach ist.

Die montierten Bänke werden zur Stabilisierung innen mit jeweils zwei geleimten oder angebohrten Hölzchen in den Innenseiten verstärkt. Diese können beim Toben nochmals zur Stabilisierung dienen. Es muss sichergestellt sein, dass alle Schrauben fest sitzen und ausreichend mit Muttern befestigt sind. Leimen empfiehlt sich vor allem dann, wenn eine Wetterschutzlackierung angebracht und eine Regenplane verwendet wird.

Für eine sehr stabile Konstruktion, wird auf der Unterseite ein Deckel angenagelt. Damit der Sandkasten nicht umkippen kann, wird zusätzlich ein Boden montiert. Um einen schönen Sandkasten zu bekommen, der sich zur schlechten Jahreszeit wieder zerlegen lässt, kann der Boden mit Winkeln angebracht werden. Damit das Anbringen nicht zu kompliziert wird, empfiehlt sich dafür die Innenseite der gesamten Konstruktion. Zum Schluss wird der Sandkasten mit ordentlich Sand gefüllt. Er sollte jedoch nicht zu voll sein, damit das Kind noch darin sitzen kann.

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