Zum Inhalt springen



Preise für Dachziegel



Etwa 2.500 vor Christus wurden in Griechenland Dächer mit handgearbeiteten Ziegeln aus Ton gedeckt. Es war Wilhelm Ludowici, der 1881 sein Patent für maschinell gefertigte Dachziegel anmeldete, die mit Pferdekutschen ausgeliefert wurden. In den 60er Jahren ging die florierende Dachziegelproduktion rapide zurück. Die mit Schweröl beheizten Öfen mussten auf sauberes Erdgas umgestellt werden, was zu Lasten der Frostsicherheit der Dachziegel ging, und die Betonindustrie konnte deutlich preiswertere Dachpfannen liefern.

Heute jedoch werden die meisten geneigten Dächer wieder mit Ziegeln eingedeckt. Dachziegel gibt es aus verschiedenen Materialien mit unterschiedlicher Qualität. Betondachziegel sind zwar immer noch preiswerter, aber nicht so widerstandsfähig gegen Regen und andere Wettereinflüsse. Tondachziegel sind, besonders wenn sie glasiert sind, robust, in vielen Farben erhältlich und haben eine lange Lebensdauer. Je nach Anbieter werden sie mit 30 Jahren Garantie verkauft.

Dachziegel ab 0,49 Euro

Die Mindestneigungen bei Ziegeldächern betragen 10 bis 35 Grad. Wer sein Dach neu eindecken möchte, sollte sich die Mühe machen, die Preise zu vergleichen. Ein Flachdachziegel ist schon für 0,49 Euro inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer zu bekommen, ein Firstziegel kann 7,70 Euro kosten. Selbst Ziegel, die südländisch aussehen und mediterranes Flair verbreiten, sind bereits ab 0,65 Euro pro Stück im Handel erhältlich.

Die Anbieter präsentieren ihre Angebote im Internet und versenden Kataloge. Wer eine genaue Vorstellung hat, wie das Dach eingedeckt werden sollte, kann gezielt suchen. Unschlüssige Bauherren sollten sich von Fachleuten beraten lassen. Da die Anbieter gern zufriedene Kunden haben, werden sie individuell und kompetent die zum Teil günstigen Angebote aus Aktionsware offerieren. Gelegentlich werden Sonderposten angeboten, die auf der Oberfläche der Ziegel kaum sichtbare Eingabetropfen aufweisen. Diese kleinen optischen Mängel beeinträchtigen nicht die Qualität der Ware, halten aber die Kosten niedriger. Besonders preiswerte Ware ist nicht immer verfügbar. Die Preise sind außerdem so knapp kalkuliert, dass Bruchersatz nicht gewährleistet werden kann.

Dachdecker am eigenen Wohnort sind oft die besten Berater. Zum einen sind sie schnell erreichbar, zum anderen sind sie mit der Lage des Hauses und den Wetterverhältnissen vertraut. Möglicherweise ist auch ein Handel um die Kosten erlaubt. Beim Dachdecken sollte man berücksichtigen, ob das Haus windgeschützt liegt, ob viel oder wenig Sonne auf das Dach scheint, ob es sich um ein Reihenhaus oder um ein freistehendes Haus handelt.

Dachziegel schützen vor hohen Energiekosten

Ein schönes Dach ist auf den ersten Blick die Visitenkarte des Hauses. Attraktivität ist allerdings nicht alles. Feuchte Stellen im Dachgeschoss, die in tiefere Räume „wandern“ oder zugige Ecken im Dach erhöhen die immer weiter steigenden Energiekosten. Feuchte Stellen im Haus müssen saniert werden, eine Aktion, die teuer werden kann.

Die Hauptaufgabe des Daches ist der Schutz vor Regen und Witterung. Ein Dach mit Ziegeln aus gebranntem Ton ist stabil und immun gegen jedes Wetter. Durch die schuppenförmige Eindeckung läuft das Wasser vom höheren auf den darunter liegenden Dachziegel ab, so dass kein Tropfen eindringen kann. Experten raten dazu, bei den Dachziegeln nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Passgenauigkeit der Dachziegel zu achten, denn nur so holt man sich die Sicherheit vor Regen und Nässe auf sein Dach und spart unnötige Kosten.

Weitere Artikel:




« Kosten für den Außenputz – In Fliesen bohren – Tipps und Anleitung »

Keine Kommentare »

Noch keine Kommentare

Kommentar-RSS: RSS Feed für Kommentare zu diesem Artikel.

Hinterlasse einen Kommentar