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Preise für Innenputz



Um den Bau eines Eigenheims erfolgreich abzuschließen, sollten alle Ausgaben unter Kontrolle und gut kalkuliert sein. Empfehlenswert ist es, sich einen Überblick über die Gesamtkosten aber auch über jede einzelne Bauetappe zu verschaffen. Der genaue Preis für den Innenputz eines gemauerten Hauses richtet sich vor allem danach, ob überwiegend geschlossene und kleinere Räume oder eher offene, große Räume vorhanden sind. Davon hängt die tatsächlich zu verputzende Wandfläche schließlich ab.

Die folgenden Preisangaben beziehen sich auf ein Einfamilienhaus mit durchschnittlicher Größe. Für den Innenputz schlägt ein Baukostenanteil von etwa 3,42 Prozent zu Buche. Für die Innenputzkosten berechnen Fachfirmen 57 Euro je Quadratmeter Wohnfläche.

Natürlich richtet sich der Preis auch nach den verschiedenen Putzarten. Im Baumarkt werden zahlreiche verschiedene Möglichkeiten angeboten, von einfachem Putz um die Wände zu glätten und das Anbringen von Tapeten und Fließen zu ermöglichen, bis zu attraktivem Dekorputz.

Wird eine einlagige Putzschicht als Grundlage zum Tapezieren aufgetragen, ist das Verputzen kostengünstiger. Bei einer zweiten Schicht mit Dekorputz würden sich die Kosten erhöhen. Das Aufbringen von Gipsputz kann zum Beispiel anstatt dem Kauf von teurer Tapete in Erwägung gezogen werden. Mit Hilfe von großen Kellen kann er dann glatt und mit kleinen Kellen strukturierter aufgetragen werden. Anschließend ist das Auftragen von Farbe möglich.

Man unterscheidet zwei verschiedene Putzarten. Es gibt sowohl mineralischen Putz als auch Kunststoffputz. Ersterer besteht aus Zement, Kalk oder Gips und Sand. Die Bestandteile werden mit Wasser vermischt und weisen je nach Mischung unterschiedliche Eigenschaften auf. Die Kunstharzputze werden aus organischen Bindemitteln hergestellt und lassen sich leicht verarbeiten. Sie werden als dekorative Oberputze verwendet und sind in verschiedenen Farben und Körnungen erhältlich.

Außerdem muss bei der Kostenkalkulation beachtet werden, ob der Untergrund stark Feuchtigkeit aufsaugt und somit das Auftragen eines Tiefengrunds erforderlich macht. Beton zählt zwar zu den schwach saugenden Untergründen, verlangt aufgrund der glatten Oberfläche jedoch das Vorbehandeln mit einem dünnflüssigen Spritzwurf. Dadurch wird die Oberfläche rau und der Putz haftet darauf anschließend besser.

Am teuersten sind Abschirmputze. Sie bestehen aus einem Gipsputz mit Karbonverstärkung. Es wurde bereits nachgewiesen, dass dieser Putz elektrische ebenso wie elektromagnetische Felder im Nieder- und Hochfrequenz Bereich um mehr als 90 Prozent reduzieren kann. Zudem hat der Gipsputz die hervorragende Eigenschaft das Raumklima regulieren zu können. Hinzu kommt eine feuerhemmende, wärmende und feuchtigkeitsregulierende Wirkung. Des Weiteren gibt es Kalkputze, Dünnputze, Schlämmputze oder Kalk- Gipsputze, die die Eigenschaften des Gips- und des Kalkputzes vereinen.

Die Kosten des Innenputzes sind demnach immer von den vorhandenen Gegebenheiten abhängig. Je nach Untergrund sollte eine Vorbehandlung erfolgen und auch die Nutzung des Raumes macht die Verwendung verschiedener Putzarten erforderlich. Kalkputze haben zum Beispiel eine desinfizierende Wirkung und vermeiden Schimmel-, Algen- und Pilzbefall. Deshalb sind sie vor allem für das Verputzen von Badezimmern geeignet.

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