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Kosten für den Außenputz



Jeder, der ein Haus sein Eigen nennen darf, ist gleichwohl selig als auch besorgt. Schließlich müssen die eigenen vier Wände doch im perfekten Zustand erhalten werden, will man nicht riskieren, dass das Heim an Wert verliert. Will man sein Heim vor Wind und Wetter, sowie vor der damit einher gehenden Verwitterung schützen, muss man sich zwangsläufig mit dem Thema Außenputz auseinandersetzen.

Jeder Putzvorgang teilt sich in mehrere Abschnitte. Immer sind alle Abschnitte zwingend vorgeschrieben, da sonst das Ergebnis nicht dauerhaft haltbar ist. Man beginnt, um ein ebenes Ergebnis zu erhalten damit, Unebenheiten auszugleichen. Dieser so genannte „Spritzbewurf“ muss mit kräftigen Spritzbewegungen aufgetragen werden, sodass der Unterbelag gut auf der Wand haftet. Insgesamt muss der Außenputz gut zwei Zentimeter dick sein, darum sind mehrere Schichten von Nöten.

Der so genannte „Unterputz“ bildet eine weitere Grundlage für den späteren Außenputz. Er ist mit 10 bis 15 Millimetern die dickste Schicht der Außenputzhülle und dient als tragende Ebene für den Außenputz. Soll er Dämmfunktionen übernehmen, so wird die Dicke sich entsprechend erhöhen. Hier ist auch ein spezielles Produkt von Nöten, der so genannte „Dämmputz“. Mit einem zehn Kilo Sack, der etwa einen Quadratmeter abdeckt, benötigt man ein deutlich größeres Budget als beim einfachen Putz. Die Preise variieren stark je nach Hersteller und Verkäufer.

Der Oberputz, der auf den Unterputz oder auf den Dämmputz aufgetragen wird, besteht zumeist aus Kratzputz. Ins Budget mit einbeziehen sollte man beim Einkauf die Putzeckleisten, die einen sorgfältigen Putzauftrag gewährleisten und an den empfindlichen Ecken Abplatzungen verhindern.

Für Anfänger eignet sich nur der Umgang mit Fertigputz, denn will man Putz selbst herstellen, gilt es einiges zu beachten. Reibputze oder Rollputze, die es fertig hergestellt in jedem guten Baumarkt gibt, liefern meist sicher gute Ergebnisse. Mit dem eigenen Haus sollte man keine gewagten Experimente anstellen. Kunststoffputze dieser Art liefern einfach aufzutragende und gute Ergebnisse. Diese Putzform ist jedoch wasserdampfdurchlässig, sodass er zum Auftragen an der Hausfront oder im Treppenhaus verwendet werden kann. Man bekommt ihn in verschiedenen Körnungsstärken. Das bedeutet, dass die Fassade je größer die Körnungsstärke ist, umso gröber erscheint. Der Verbrauch variiert dabei stark, je nachdem wie dick die Putzschicht aufgetragen werden muss.

Möchte man guten Putz haben und ist man bereit diesen auch selbst anzurühren, so kann man auf Kalkputz zurückgreifen. Dieser sollte im Verhältnis ein Teil Kalk und drei Teile Sand hergestellt werden. Sicherlich kann man dies auch noch deutlich variieren. Bei Kalkputz ist einiges an Vorsicht geboten, zumal man mit der Wassermenge sehr genau auf die Vorschriften des Herstellers achten muss, da sonst Haftungsprobleme oder Risse auftreten können. Will man die Fassade professionell mit Kalkputz verschönern und witterungsbeständig halten, so ist man auf der sicheren Seite, wenn man Kosten von 23,30 Euro pro Quadratmeter einrechnet.

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