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Holzboden für den Balkon



Ein schön gestalteter Balkon stellt eine Bereicherung für jedes Haus dar. Und auch für den Balkon selbst gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um ihn sowohl optisch als auch qualitativ aufzuwerten. Die Verlegung eines stabilen und gemütlichen Holzbodens ist eine davon und für einen erfahrenen Heimwerker kein Problem. Der Holzboden benötigt eine Unterlattung aus Dachlatten, damit der Boden von unten her stets trocknen kann. Je nachdem, in welcher Richtung die Holzdielen verlaufen sollen, werden die Dachlatten quer dazu verlegt. Ein Abstand von einem Meter zwischen den Latten gewährt eine ausreichende Stabilität.

Im Baumarkt besteht eine umfassende Auswahl an Brettern aus verschiedenen Hölzern. Es empfiehlt sich eine Beratung über diese Holzarten, deren Qualität und die angebotenen Farbtöne einzuholen, denn sonst geht die Übersicht leicht verloren. Das Angebot an Hölzern für solche Zwecke ist enorm und umfasst sowohl einheimische als auch exotische Arten. Ein gut sortierter Baumarkt berät den Kunden und bietet für jede Preisvorstellung das Passende. Die Menge der zu kaufenden Bretter hängt von deren Breite ab, so dass es ratsam ist, eine Skizze des Balkons zum Einkauf mitzunehmen. Das Fachpersonal ersieht daran die benötigte Menge. Einige Baumärkte bieten an, das Holz auf das richtige Maß zuzusägen.

An Schrauben sollte nicht gespart werden, denn je nach Breite werden die Bretter mit jeweils zwei oder vier Schrauben auf den Dachlatten befestigt. Auch die geeignete Holzschutzlasur für den Außenbereich sollte gleich mit angeschafft werden. Der erste Anstrich kann noch vor dem Bau erfolgen, was das Streichen sehr vereinfacht. Falls erst nach dem Bau lasiert wird, sollte noch vor dem Bau der Lattung eine Plastikfolie auf dem Balkonboden ausgelegt werden um ihn zu schützen.

Nun beginnt der eigentliche Bau des Bodens. Die Bretter werden quer zur Lattung auf die Dachlatten gelegt, wobei ein Abstand von zwei Zentimetern zu den Wänden eingehalten werden sollte, damit später nichts klemmt. Erst wenn alle Bretter lose aufliegen und ersichtlich ist, dass alles optimal passt, wird mit dem Festschrauben begonnen. Mit einem Holzbohrer werden Löcher für die Bretter gebohrt, wobei darauf zu achten ist, dass die Bohrlöcher nicht zu dicht am Rand liegen; das Holz könnte hier sonst später reißen. Aber die Löcher sollten auch nicht in der Mitte der Bretter gesetzt werden, weil hierbei das Risiko besteht, dass sie sich langfristig an den Seiten aufwerfen.

Nun wird das erste Brett festgeschraubt. Alle folgenden benötigen einen Abstand von einem Zentimeter zum vorherigen, weil sie sich bei Feuchtigkeit ein wenig ausdehnen. Außerdem trocknet die Oberfläche nach Niederschlägen viel schneller ab, wenn Luft zwischen den Brettern ist. Damit die Reihen der Schrauben auf allen Brettern gerade verlaufen, muss auf das jeweils vorherige Brett geachtet werden. Oder aber es wird eine Schnur gespannt, an der alle Schrauben ausgerichtet werden können. Eine unregelmäßig verlaufende Schraubenreihe stört beim fertigen Holzboden sehr.

Das letzte Brett benötigt wiederum einen Abstand von zwei Zentimetern zur Wand. Selten passt das Brett optimal, also muss es mit der Stichsäge zugesägt werden. Ein durchgehender Bleistiftstrich garantiert ein sauberes Ergebnis beim Sägen. Eventuell folgt nun noch der Anstrich und schon ist der Holzboden fertig.

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