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Glasmosaikfliesen verlegen



Badezimmer, Küchen oder andere beflieste Flächen, gleichen sich oft in Farbe und Stil. Schlichtes, quadratisches Weiß wird höchstens von Bordüren oder Fliesen in anderen Standardfarben unterbrochen. Besonders wohl fühlt sich der kreative Geist dort nicht. Dabei gibt es so viele Möglichkeiten, das eigene Heim farbenfroh und stilvoll zu gestalten. Eine davon sind Glasmosaikfliesen. Das sind kleine, quadratische Glassteine, die anstelle von handelsüblichen Fliesen überall verlegt werden können.

Die Grundvoraussetzungen für Glasmosaikfliesen

Schwingungen aus dem Untergrund können von Glasfliesen nicht kompensiert werden, obwohl sie aus hartem Material bestehen. Außerdem sind sie sehr klein, was eine genaue Arbeitsweise erfordert. Deswegen sollte darauf geachtet werden, dass der Boden ebenmäßig ist, bevor die Fliesen angebracht werden.

Es empfiehlt sich, eine helle Grundierung für den Boden zu wählen. Selbst gefärbtes Glas kann durch einen dunklen Untergrund seine Farbe verändern. Wer die Glasmosaikfliesen gern etwas dunkler sehen möchte, kann natürlich eine dunkle Grundlage aussuchen. Das sollte zuvor aber ausprobiert werden, um sicherzugehen, dass die Fliesen den gewünschten Ton annehmen.

Der geeignete Fliesenkleber

Die größte Besonderheit bei der Verlegung von Glasmosaikfliesen stellt der erforderliche Fliesenkleber dar. Es sollte kein gewöhnlicher Kleber verwendet werden. Er muss gewisse Grundvoraussetzungen erfüllen, andernfalls schadet er den Fliesen.

Wichtig ist, dass der Fliesenkleber nicht zu grobkörnig ist. Der typische grobe Kleber würde die Oberfläche der Glasfliesen schnell zerkratzen und sie unschön wirken lassen. Obwohl das Material hart ist und die Fliesen ansonsten kaum anfällig sind, reagieren sie empfindlich auf reibendes Material. Stattdessen sollte die Entscheidung auf einen Fliesenkleber fallen, der zwar hält, aber möglichst feinkörnig ist und gar nicht erst am Material reiben kann.

Es empfiehlt sich, auf den typisch dunkelgrauen Fliesenkleber ebenfalls zu verzichten. Er verändert zusätzlich die Farbe der Glasmosaikfliesen. Man kann auf diese Weise zwar versuchen, die Farbe etwas zu verdunkeln, doch meist nimmt man den Fliesen damit nur ihre charakteristische Durchsichtigkeit. Das sorgt dafür, dass sie nicht mehr so schön aussehen.

Wofür eignen sich Glasmosaikfliesen?

Grundsätzlich lassen sich Glasmosaikfliesen überall dort legen, wo ohnehin gefliest wird. Besonders gut kommen sie im Bad zur Geltung. Dort können sie in blauen oder grünen Farbtönen eine aquatische Stimmung erzeugen und in Kombination mit den weißen Grundfliesen farbige Akzente setzen. Wenn sie am Boden angebracht werden, sollten sie allerdings rutschfest sein, da es im Bad häufig nass zugeht und sie dann spiegelglatt werden können.

Schön wirken Glasmosaikfliesen auch als rein dekorative Maßnahme. In der Küche kann man sie beispielsweise anbringen, um die farblose Monotonie zu unterbrechen. Auch zur Umrandung verschiedener anderer Objekte im Haus, sind sie bestens geeignet. Bei der Farbwahl ist es wichtig sich die Frage zu stellen, wo die Glasmosaikfliesen eingesetzt werden sollen. Beispielsweise können dunkle Fliesen als Bodenbelag ein kleines Zimmer düster wirken lassen. Helle Fliesen hingegen, wirken frisch und modern.

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