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Feuchtraumlaminat kaufen und verlegen



Die Zeiten, in denen Laminat nur in nicht feuchten Wohnbereichen verwendet werden konnte und durfte, gehören mittlerweile der Vergangenheit an. Zwar weisen selbst übliche Laminatarten mittlerweile beachtliche Wasserabweisungswerte vor – in Bad oder Küche ist die Verwendung von Laminat aber immer noch ein Vorhaben mit Restrisiko. In solchen Räumen ist spezielles Feuchtraumlaminat besser geeignet, da sich dieses auch problemlos im Bad oder im Wellnessbereich verlegen lässt.

Auch beim vorteilhaften Feuchtraumlaminat scheiden sich vor allem qualitativ oft die Geister. Doch gerade Feuchtraumlaminat, welches ganz anderen Anforderungen entspricht und anderen Belastungen ausgesetzt wird als normales Laminat, sollte halten können, was es verspricht. Doch wie lässt sich herausfinden, welches Feuchtraumlaminat wirklich hochqualitativ ist und welches eher nicht?

Wann ist Feuchtraumlaminat hochwertig?

Gutes Feuchtraumlaminat muss nicht gleichzeitig auch unbezahlbar sein. Verschiedene Angebote oder recht erschwingliche Serien unterschiedlicher Anbieter beweisen immer wieder das Gegenteil. Trotzdem muss bei der Wahl des richtigen Laminats für Feuchträume die Spreu vom Weizen getrennt werden.

Bei typischem Feuchtraumlaminat ist die Oberfläche mit einer PVC-artigen Isolierung versehen, die das Laminat resitenter gegen das Eindringen von Feuchtigkeit macht. Wie dick und hochwertig diese Isolierschicht ist, lässt sich am herabgesetzten Wert der Quellfähigkeit sehen. Umso niedriger dieser laut Herstellerangaben ist, umso wasserabweisender und beständiger ist auch das Laminat. Optimal sind Werte unter fünf bis zu – im optimalsten Fall – unter einem Prozent. Gewöhnliches Laminat erreicht mittlerweile oft einen Quellwert von unter 20 Prozent.

Jedoch ist selbst Feuchtraumlaminat niemals 100-prozentig wasserabweisend oder gar „wasserdicht“. Der Begriff Feuchtraumlaminat bezieht sich eher auf Räumlichkeiten, die im normalen und alltäglichen Leben mit Feuchtigkeit in Verbindung kommen. Wenn die Badewanne ständig überläuft, die Waschmaschine ausläuft oder man es mit der Beseitigung der Nässe nicht so genau nimmt, werden sich auch an hochwertigem Feuchtraumlaminat irgendwann Quellspuren finden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann das Feuchtraumlaminat aber noch einmal zusätzlich mit einer weiteren Schicht Laminatisolierung versiegen – selbstverständlich sollte das nach dem Verlegen passieren.

Was sollte bei der Verlegung beachtet werden?

Nur wirklich optimal und fachmännisch verlegtes Feuchtraumlaminat ist auch tatsächlich „dichtes“ und „abweisendes“ Laminat. Bei einer Nutzung im Bad, im Wellnessbereich oder in der Küche kommt es hier also auf jedes noch so kleine Detail an. Die Verlegung von Feuchtraumlaminat unterscheidet sich eigentlich nur sehr minimal von der Verlegung von gewöhnlichem Laminat. Auch hier gibt es Laminat zum Klicken und zum Leimen. Oft empfehlen die Hersteller jedoch zusätzlich – auch beim Klicklaminat für Feuchträume – mit wasserabweisendem Leim zu arbeiten, da dieser die Fugen absichert und isoliert. Bei notwendigen Nutzungen von Schlagewerkzeugen sollte bestenfalls immer etwas zum Schutz und zur Dämpfung zwischen das Material und das Werkzeug gelegt werden.

Allerdings sollte bei der Verlegung des Feuchtraumlaminats ganz besonders behutsam vorgegangen werden. Der Grund: Das Laminat ist, wie bereits erwähnt, speziell versiegelt. Schlägt man die Fugen beim Verlegen des Laminats zu stark zusammen, könnten die Versieglungsränder des Laminats platzen – was undichte Stellen verursacht. Durch beschädigte Stellen der Oberfläche kann Feuchtigkeit und Wasser in das Holz eindringen und es zum Quellen bringen.

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