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Fenstergrößen



Fenster fallen gern einmal aus dem Rahmen – Nein, nicht wörtlich natürlich aber im übertragenen Sinne. Die Formen- und Größenvielfalt der genial einfachen Konstruktionen aus Glas und Umrandung sind fast unüberschaubar. Genormte Fenster kommen selten vor und lassen sich meist trotzdem den Gegebenheiten anpassen.

Es gibt nur wenige Vorschriften in Bezug auf Fenstergrößen, die beachtet werden müssen. Dazu gehört in erster Linie die Bemessungsgrundlage für den Lichteinfall. So ist es zwingend erforderlich, dass Arbeitsplätze auf jeden Fall Zugang zu natürlichem Licht haben und Zimmer mit mehr als 3,50 Meter Raumhöhe müssen mindestens 30 Prozent der Außenwandfläche eines dahinter liegenden Raumes als Fenster aufweisen.

Generell sollte die Glasfläche ein Zwanzigstel bis ein Zehntel eines Innenraumes umfassen, um für ausreichende Beleuchtung zu sorgen. So ergibt sich beispielsweise eine Fensterstandardgröße von mindestens 1,30 Meter in der Höhe für normale Wohnräume.

Ein Bauherr oder Hausbesitzer wird zuerst die gewünschte Höhe des Lichteinfalls für das jeweilige Zimmer bestimmen und findet so heraus, ob es ein sehr kleines Fenster oder doch ein bodentiefes sein. Außerdem sollten Glas und Rahmen sowohl Kälte als auch Wärme standhalten und generell witterungsbeständig sein, keine Feuchtigkeit hereinlassen und dicht schließen. Auch Robustheit ist gewünscht, denn gerade häufiges Öffnen und Schließen lässt das Material schneller verschleißen. Schließlich möchte niemand nach kurzer Zeit bereits reparieren oder restaurieren müssen.

Dem einen oder anderen ist auch der Umweltschutz wichtig, er wird also auf den Einsatz natürlicher oder recycelbarer Materialien achten. Und zu guter Letzt sollen Fenster meist nicht nur funktionstüchtig sein, sondern auch schmücken.

Wo genau sollte ein Fenster optimal angebracht sein? In einem Wohnzimmer zum Beispiel soll natürlich sowohl im Stehen als auch im Sitzen ein angenehmer Blickwinkel nach draußen gewährleistet sein und nicht jeder stellt sich gern auf die Zehenspitzen, um aus einem hoch angebrachten, schmalen Küchenfenster schauen zu können. Kinderzimmer sollten unbedingt viel Licht bekommen, andererseits achten Eltern gern darauf, ob eine kindersichere Verriegelung an den Fenstergriffen vorhanden ist.

Doch ganz egal, wie dick das Glas ist oder welche Farbe es hat, aus welchem Material und in welcher Optik der Rahmen daherkommt: Die wichtigsten Kriterien sind für die meisten Fensterkäufer sicher zum einen die Zweckmäßigkeit und zum anderen die Schönheit im Auge des Betrachters.

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