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Fahnenmast bauen



Flagge zeigen ist In. Immer mehr Haus- und Gartenbesitzer haben einen eigenen Flaggenmast im heimischen Garten errichtet. Die Anschaffung eines Fahnenmasts ist durchaus lohnenswert, wenn die Flagge auch langfristig präsentiert werden soll und nicht nur während spezieller Zeiten oder Events, wie der Fußballweltmeisterschaft.

In einigen Altbauhäusern im städtischen Bereich gibt es vereinzelt noch alte Fahnenstangen an den Fassaden. Und um eine Flagge an einer Fassade anzubringen, kann auch hier eine Halterung als Wandhülse angebracht werden. Doch mehr und mehr setzt sich der Fahnenmast im Garten durch. Auch im Schrebergarten ist er ein nach wie vor gern verwandtes Deko-Element. Meist sind diese Fahnenmasten zwischen vier und sieben Metern hoch.

Aluminium oder Holz?

Empfehlenswert sind für diesen Einsatz Fahnenmasten aus Aluminium oder aus Holz. Diese werden mit einer Bodenhülse fest im Boden verankert. Ist der Fahnenmast auch öffentlich zugänglich oder im Schrebergarten nicht ständig unter Beobachtung, so sollte der Kauf einer Diebstahlsicherung zusätzlich in Erwägung gezogen werden.

Eine Baugenehmigung ist meist nicht notwendig, um einen Fahnenmast im eigenen Garten zu errichten. Doch ein gewisser Mindestabstand zur Grundstücksgrenze ist einzuhalten. Zudem dürfen die Nachbarn nicht durch Geräusche belästigt werden, die ein nicht fest genug gespanntes Seilsystem verursachen könnte.

Ob Aluminium- oder Holz-Flaggenmast, das ist grundsätzlich eine Frage des persönlichen Geschmacks. Fahnenmasten aus Aluminium bieten den Vorteil, dass sie besonders pflegeleicht und auch sehr langlebig sind. Es gibt sie mit glänzend eloxierten Oberflächen, die somit langfristig vor Rost geschützt sind, während Holzmasten doch hin und wieder einen neuen Anstrich benötigen. Von der Optik her sind Holz-Flaggenmasten jedoch traditioneller, was insbesondere in der gemütlichen Gartenlaube von Vorteil ist. Durch einen Drehausleger ist die Flagge auch bei Windstille noch erkennbar.

Günstige Bausätze

Selbstbausätze sind im Baumarkt oder auch über das Internet günstig erhältlich. Bereits ab etwa 60 Euro gibt es Bausätze mit allen notwendigen Komponenten. Neben dem eigentlichen Mast wird eine Bodenhülse für die stabile Verankerung benötigt. Dazu ein Seilspannsystem mit entsprechenden Seilbeschlägen und einem Hiss-Seil sowie einer Abdeckkappe für die Spitze des Mastes.

Von immenser Wichtigkeit ist die solide Verankerung eines Fahnenmasts. Das gilt ganz besonders in windigen Regionen. Deshalb muss die Bodenhülse unbedingt tief genug eingesetzt werden und das Fundament mit Beton befestigt. Hier sollte beachtet werden, dass das Versenken im Boden auf Kosten der realen Höhe des Mastes geht.

Auf Sicherheit achten

Die sichere Verankerung garantiert, dass der Mast fest im Boden steht und auch bei starkem Wind nicht umfällt. In der Regel sind die Bodenhülsen der Bausätze zuverlässig, während selbst gebaute Alternativen bisweilen problematisch werden können. Die empfohlenen Mindest-Fundamentgrößen sollten unbedingt eingehalten werden.

Um eine optimale Entwässerung zu gewährleisten ist eine Kiesschicht empfehlenswert. Wer den Fahnenmast nicht dauerhaft einbauen möchte, für den bietet sich als Alternative eine Einschraub-Bodenhülse an. Allerdings sind diese nicht ganz so stabil wie ein Betonfundament. Sie müssen deshalb bei schlechtem Wetter abgebaut werden, um im Falle eines Umfallens Schäden zu vermeiden.

Im Umkreis des Fahnenmastes sollten sich keine Strom- oder andere Leitungen befinden. Ach bevor das Fundament ausgehoben wird, sollte sichergestellt werden, dass keine Leitung hindurch läuft.

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