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Erdaushub Kosten



Beim Bau eines Hauses, bei Umbauarbeiten, Anbauten und Garten- und Landschaftsbauarbeiten fällt Erdaushub an. Dieser zählt nicht zum Bauschutt und muss in gesonderten Erddeponien entsorgt werden. Sollte keine geeignete Erddeponie in ihrer Nähe sein, so kann man über die IHK-Erdaushubbörse nach Adressen suchen.

Erdaushub besteht aus Mutterboden, Sand, Erde, Lehm, Kies und Steinen. Es ist immer darauf zu achten, den Erdaushub zur Entsorgung frei von Verunreinigungen zu halten. Sollte der Erdaushub doch einmal kontaminiert sein, kann er auf speziellen Bodenbehandlungsanlagen gereinigt werden. In so einem Fall, sollte vorab mit einem Entsorgungsbetrieb Kontakt aufgenommen werden. Auch was die Kosten anbelangt, übersteigt die Reinigung von Erdaushub eine normale Entsorgung in hohem Maße.

Bei der Entsorgung von Erdaushub stellt sich außerdem die Frage, ob sie diesen per LKW entsorgen lassen, oder ist es weniger Aushub und man bestellt einen Container. Container werden meist nach Standzeit und Kubikmeter berechnet. Hier ist es sinnvoll, sich ein paar Angebote einzuholen, denn die Preise sind teilweise recht unterschiedlich.

Überall dort, wo Erdaushub anfällt, lässt sich die Menge im Voraus berechnen. Wenn die Menge an Erdaushub nicht absehbar ist, empfiehlt sich das Mieten eines Containers mit getrennter Berechnung nach der Verwiegung. Dann richtet sich der Preis genau nach der tatsächlichen Menge an Erdaushub, natürlich neben Aufstellung und Miete.

Containerdienste findet man über die gelben Seiten oder auch übers Internet. Besonders einfach und 24 Stunden rund um die Uhr, lässt sich ein Container über das Portal „Containerbestellung24.de“ bestellen. Gibt man seine Postleitzahl ein, wird man zu den nächsten teilnehmenden Containerdiensten weitergeleitet. Dort sind Preise und Abfuhrkosten aufgelistet und es ist möglich verschiedene Anbieter zu vergleichen.

Beim Erdaushub direkt gibt es verschiedene Möglichkeiten. Je nach Menge und Zugang, kann man Erdbewegungen unter Umständen selbst erledigen. Beim Baumaschinenverleih können kleinere Bagger gemietet werden. Es gehört etwas technisches Verständnis und etwas handwerkliches Geschick dazu.

Für größere Erdbewegungen sollte ein Fachbetrieb beauftragt werden. Auch hier gilt der Vergleich per Kostenvoranschlag. Auch über „myhammer.de“, „jobdoo.de“ oder „die-handwerkerempfehlung.de“ können Angebote eingeholt werden. Damit lässt sich in der Regel eine Menge Geld sparen.

Unter Umständen gibt es vor Ort einen Baggerbetrieb und man ist oftmals dort am besten aufgehoben. Keine langen Anfahrten und eventuell auch der Bekanntheitsgrad lässt die Rechnung nicht zu sehr ansteigen. Mit den meisten Besitzern lässt sich außerdem noch über die Preise verhandeln. Meist ist die „Schmerzgrenze“ bei Kostenvoranschlägen noch nicht erreicht.

Wenn ein Erdaushub geplant ist, dann sollte die Einholung von Kostenvoranschlägen nicht in Stoßzeiten erfolgen. Denn beispielsweise im Frühjahr sind die meisten Baggerbetriebe und Bauunternehmen oft bis an den Rand ausgebucht. Also ist es besser, seine Anfrage auf einen anderen Zeitpunkt zu verschieben. Dann sind die Konditionen besser und man erhält schnell eine Antwort.

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